Sonntag, 12. Februar 2012

DIE STERNE: "Das bisschen besser"




Die Sterne gelten neben Blumfeld und Tocotronic als die bekanntesten Vertreter der Hamburger Schule und veröffentlichen ihre ersten Singles und Sampler-Beiträge bei dem renommierten Label L'age d'or. Wichtige Einflüsse in der Musik der Sterne sind Indie-Pop, Hip-Hop, Soul und Funk mit elektronischen Anleihen. Textlich bewegt sich die Band thematisch zwischen Politik und Privatem, verzichtet aber dabei auf eindeutige Parolen. In ihrer Anfangsphase wurden sie in der Pop-Presse gar als Nachfolger der Ton Steine Scherben gefeiert. 1998 wurden sie vom Goethe-Institut als Botschafter deutscher Popkultur nach Nordamerika eingeladen.

Genre(s) Hamburger Schule, Independent Pop

Website www.diesterne.de (http://www.diesterne.de/)

Aktuelle Besetzung:
Gesang, Gitarre Frank Spilker
Bass, Gesang Thomas Wenzel
Schlagzeug Christoph Leich

Kommentare:

  1. "Um es ein bisschen besser vestehen zu können"; Songtext:
    Die Jahreswende im Keller verbracht und bei der Feierei über Zahlen nachgedacht.
    Nicht grad die schönste Zeit um zu verschwinden, doch
    gut zu wissen, daß man Schutz finden kann - irgendwo.
    Ich hab nichts von Veränderung gemerkt, hab nur gehört, daß es kracht.
    Wenn man die Augen wieder aufmacht ist es Nacht
    oder was gibt`s hier zu sehen? Ich kann alles verstehen.
    Wie lang soll ich bleiben?

    Es hat keinen Sinn zu warten bis es besser wird
    das bißchen besser
    wär das warten nicht wert.

    Ich bemerke, das ich selbst auch Spuren hinterlasse, jeden Tag, zum Beispiel mit der Kaffeetasse.
    Kleine Ringe auf dem Tisch -und dann die Löcher im Teppich.
    Und dann arbeitet man sich heran an das was man in der Dunkelheit vermutet, weil die doch
    einiges verspricht, nur Licht gibt es hier leider nicht.
    Doch viel mehr als nichts. Ich glaub ich hab was erwischt.

    Es hat keinen Sinn zu warten bis es besser wird
    das bißchen besser
    wär das warten nicht wert.

    Du hast dich aufgerieben wie noch nie und deine Energie ist jetzt irgendwie weg.
    Doch es hat Dich gegeben, du hast Spuren hinterlassen immerhin, jemand wird sich erinnern -nichts ist perfekt.
    Gleich springt die Uhr auf Null
    und das bedeutet nichts.
    Doch es blitzt.
    Wie ein Zeichen.

    Es hat keinen Sinn zu warten bis es besser wird
    das bißchen besser
    wär das warten nicht wert.

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