Sonntag, 9. November 2014

Eine Lichtgrenze als Gedenken an den Fall der Berliner Mauer





Im Jahr 2014 haben die Deutschen zwei historische Ereignisse zu gedenken. Einmal ist 100 Jahre zuvor der Erste Weltkrieg ausgebrochen. Zum anderen wird das 25-jährige Jubiläum des Falls der Mauer und damit die Grenzöffnung in den Westen Deutschlands gefeiert. Wie jedes Jahr am 9. November wird dieses Ereignis mit einem Gedenktag geehrt. Hierzu hat sich die Stadt Berlin etwas Besonderes einfallen lassen

Auf einer Länge von 12 Kilometern will der Berliner Lichtkünstler Christoph Bauder 10.000 mit LEDs erleuchtete Ballons verteilen. Mit deren Licht können Berliner und Besucher die Grenze vom 7. Bis zum 9. November noch einmal nach-erleben. Die illuminierte Grenze wird vom Grenzübergang an der Bornholmer Brücke, durch den Mauerpark, über den Checkpoint Charlie verlaufen und an der Oberbaumbrücke enden.

Am 9. November dann, dem Jahrestag des Mauerfalls, werden diese fliegen gelassen. Die Grenze löst sich in Luft auf. Die speziell beschichteten Ballons erleuchten dann, auch ohne ihre LED-Beleuchtung, dank einer speziellen Beschichtung den Berliner Nachthimmel. Doch nicht überall lernen die Ballons fliegen, sondern nur an bestimmten Orten wie dem Brandenburger Tor. Quelle: Berliner Mauer Online.  Weitere Infos zu den Feierlichkeiten: Berlin.de 




Interessantes Reportage auf Spanisch: En portada Berlín 14-14

Und wer sich für das Thema interssiert, der  kann auf der Webseite der ARD eine ausgezeichnete Sammlung von Videos und Informationen zum Thema finden.



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